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Facebook – Die ultimative Platform, wenn es darum geht, mit “pirschenden” Freunden mitzuhalten. Ich bin damals in 2005 zu Facebook, als es bekanntermaßen nur für Studenten gedacht war. Damals konnte man noch nicht einmal Photos miteinander teilen.... Ich habe die Evolution dieses Meganetwork über die Jahre miterlebt, sie wurde nicht nur die viertgrößte Webseite der Welt, sondern auch der beste Weg, um Leute zu finden, mit denen in Verbindung zu bleiben und diese ebenfalls auf dem Laufenden zu halten. Es ist der Geist der ursprünglichen „Klassenkameraden.de“ auf höchster Drehzahl, der jemals von Menschen verkonsumiert wurde. Die Möglichkeiten, alles mit Freunden und Kollegen zu teilen und dabei zu kommunizieren gehen nahtlos ineinander über. Alles in allem: ist Facebook ein ziemlich guter Start für Ihre Social Networking Bemühungen.
LinkedIn– Ein Muss im Network-Werkzeugkasten eines jeden Geschäftsmannes. Wenn Sie irgendein Geschäft haben, oder eines haben wollen, ist LinkedIn ein großartiger Ort, um einen Shop einzurichten. Sehr ähnlich zu Facebook, ein Minus für die nervtötenden Apps, ein Plus für die Jobangebote und persönlichen Profile. Hier stehen Sie in Verbindung zu denen aus Ihrer Fachrichtung und Branche. Treten Sie Gruppen bei, untersuchen Firmen, ja ganze Branchen und bahnen mit Ihren zukünftigen Kunden Geschäfte an.Interessierte gibt es genügend.Die Berechtigung dafür entsteht aus Empfehlungen (die man von Kollegen erhält). Sehen Sie auch nach unter dem "Q&A" Abschnitt, um weitere Unterstützung zu bekommen.
Twitter– Teilen, lernen, treffen. Es würde mich nicht im Geringsten überraschen, wenn der Duden dieses Jahr den Begriff "tweet" in seine Definitionen übernähme. Innerhalb des ersten Halbjahres von 2009 hat sich Twitter von fast 5 Millionen Benutzern auf über 23 Millionen User gesteigert. Es ist die Social Media Platform erster Wahl, gehört zu den Top 100 Companies. Leichtes Verbreiten von Links, Bildern, Videos, Artikeln, und fast hätte ich es vergessen, von persönlichen Anhängern (Followern). Twitter ist so etwas wie die Cocktail Party der Social Networks.Da wo man sein muss.Hier können Sie spielend einfach Kontakt zu Fremden herstellen, einfach indem Sie seinen “Tweet” verfolgen und schnell darauf antworten. Mit einem kleinen Maß an Anpassung lassen sich nervende Werbung und ausländische Profile im Zaum halten. Anders als beim altmodischen MySpace.
Digg,del.icio.us,StumbleUpon,reddit, usw. - Social Bookmarking, das Ihre Lieblingslinks speichert und verbreitet. Sie lesen z.B. gerade einen Artikel im Spiegel online, der Ihnen gut gefallen hat. Benutzen Sie dann einen oder mehrere dieser „Bookmarking Sites”, um diesen mit der Welt zu teilen. Oder suchen Sie nach Information nach Artikeln zu einem bestimmten Thema? Suchen Sie bei einer dieser Seiten nach diesem Thema, danach können Sie eine Liste von Artikeln oder Seiten durchgehen, die andere User interessant oder hilfreich betrachteten. Diese Seiten sind nicht nur gut im Verbreiten, sondern auch darin, Seiten für den späteren Gebrauch oder Nachschlagen aufzubewahren. Sagen wir mal, Sie haben einen Desktop im häuslichen Büro, einen Laptop für unterwegs und einen Computer in der Arbeit.Passen Sie Ihre Bookmarks so an, daß Sie mit Leichtigkeit von jedem Computer aus Zugang darauf haben. Sie brauchen nicht jedes Mal jede Maschine auf den neuesten Stand bringen.
FriendFeed – Alle Ihre Networks an einem Platz.FriendFeed läßt zu, alle Ihre Networks in eine Kette zu bringen. User können Ihren Facebook Status sehen, den letzten Tweet, Ihre veröffentlichten Bilder auf Flickr, Blogposts, gebookmarkte Artikel und vieles mehr, wenn Sie Ihrem Feed folgen.Ähnlich wie Twitter, aber viel mehr Features.
Dies sind die Networks, mit denen ich die meiste Zeit aufwende und sind wahrscheinlich die Schlüsselelemente, die im Topf sein sollten. Jede Person und jedes Geschäft ist anders und vielleicht muss man das Rezept dahingehend anpassen, aber der Schlüssel zu Allem ist: Ihr Beitrag und Teil einer Konversation zu werden.
Was jetzt?
Nachdem wir nun die größten Player auf diesem Social Networking Feld gekrönt haben, ist es Zeit, daß wir uns ansehen, wie wir unseren Vorteil aus alledem ziehen können. Als Geschäftsmann/frau, vor allem in einer Branche, wo sich die Mehrheit der Zielgruppe online aufhält (das dürften fast alle sein) müssen Sie verstehen, daß diese Networks fundamentaler Bestandteil des Lebens sind. Genauso wie früher, als Fernsehwerbung als Grundbestandteil eines jeden größeren Werbe- und Marketingetats betrachtet wurde – einfach weil jeder ferngesehen hat. Gerade jetzt, wenn jeder sein TV links liegen lässt und sich lieber dem Internet für Information und Unterhaltung zuwendet, ist es wichtiger denn je, sich in die Riege der digitalen Pioniere einzureihen.
Allerdings sind die Leute, die diese Networks benutzen nicht von gestern. Sie fallen nicht mehr auf jede dumpfe Werbung herein wie früher. Sie wollen erst wissen, daß was drin ist für sie. Wenn es Ihr Produkt nicht bringt und das alles ist, worüber Sie auf Twitter reden, werden sie Sie ignorieren. Bei Social Networks geht es vorwiegend nicht um Werbung – es geht darum, Netzwerke aufzubauen und Beziehungen zu knüpfen.
Sagen wir mal, Sie betreiben ein kleines Geschäft, vielleicht Ihr eigenes Restaurant, eine Boutique, eine PR Agentur oder sind als Heilpraktiker tätig. Was ist drin für Sie?
- Sehen Sie sich Ihre Kunden oder Klienten an, wenn Sie in Ihrem Geschäft oder Büro sind. Fummeln sie an ihrem iPhone oder Blackberry herum, um ihre email zu checken? Erwähnten sie, dass sie Ihr Geschäft oder Büro online gefunden haben?Haben sie von Ihnen von einem Freund gehört?Wenn Sie nur eine dieser Fragen mit JA beantworten können, verpassen Sie gerade die Verbindung mit Ihren Kunden und es wäre besser, Sie holen sich noch eine große Tasse Kaffee, denn Sie werden sich diesen Artikel noch eine Weile „reinziehen“.
- Social Media ist die Möglichkeit, auf Knopfdruck an der Spitze Ihrer Branche zu sein , wenn jemand online geht und dabei freundlich und unaufdringlich zu sein.
- Sie können Kundendienstthemen schnell zur Sprache bringen und abhandeln, wenn Sie direkt mit dem Kunden sprechen.
- Anbahnen von neuen Kunden.
- So bekommen Sie neue Trends in Ihrer Branche mit, bleiben auf dem Laufendem mit Ihrem Wettbewerb und pflegen Beziehungen mit den “Power Players“ in Ihrem Markt.
- Stellen Sie für Ihre Kunden Anreize zur Verfügung, Rabatte, Gutscheine oder interessante Artikel, die sie bei der Stange halten werden.
Viele Leute würden Tausende von Euros bezahlen um diese Effekte mit traditionellen Techniken zu erreichen. Social Media ist kostenlos, naja, mal abgesehen von der Zeit und den möglichen Designkosten für Grafiker, um dem ganzen den professionellen Touch zu verleihen. Sie MÜSSEN einfach hier sein. Suchen Sie einmal per Google nach Google News für "Mittelstandsunternehmen Social Media". Managermagazin, Spiegel online, Fokus bis hin zu NY Times werden einige der Publikationen sein, die Sie darin bestärken werden, sich zusammenzureissen und es endlich zu tun.
Wie man daran teilnimmt – effektiv.
- Fangen Sie erst gar nicht an, eine Social Media Kampagne zu starten, wenn Sie kostenlose Werbung im Hinterkopf haben. Keiner wird Ihnen zuhören und Sie werden nur Ihre Zeit verpulvern. Punkt.
- Nehmen Sie sich eine Minute und finden heraus, was Sie davon haben wollen, wenn Sie sich in Social Networks betätigen.UntersuchenSie, wie andere Unternehmen darin erfolgreich sind. Machen Sie einen Plan.Mashable ist zwar in englisch, aber ein großartiger Anfang für den Start ins Social Media.
- Twitter ist ein hervorragender Ort, um Leute in Ihrer Gegend zu finden. geographisch oder per Branche, und um mit ihnen zu sprechen. Beginnen Sie eine Konversation, geben Sie, wenn Sie erwarten zu bekommen, und bewerben Sie sich bloß nicht andauernd. Niemand mag SPAM, also spammen Sie Ihre „Gefolgsleute (followers) nicht andauernd zu mit der Bitte, Ihre Webseite zu besuchen oder in Geschäftsbeziehung mit Ihnen zu treten. Stellen Sie Ihren Lesern Gutscheine oder Nachlässe zur Verfügung, um Geschäftsbeziehungen zum Aufblühen zu bringen. Halten Sie sie auf dem Laufendem, was Ihre Dienste oder Services betrifft, verbreiten Sie Spassbilder von glücklichen Kunden, halten Sie Spur mit einem unglücklichen Kunden oder benutzen den miesen Service Ihres Wettbewerbes als optimalen Einstig für Ihren Auftritt. Behalten Sie im Auge, dass es echt sein muss, seien Sie Sie selbst, weil jeder das Gefühl haben will, dass sich ein Mensch hinter Ihrem Benutzernamen verbirgt.
- Facebook ist generell am erfolgreichsten für Firmen, die einen großen Mitläufer- oder Kundenstamm haben. Das heißt aber jedoch nicht, dass Sie diesen Schritt auslassen sollen. Erstellen Sie ein persönliches Profil, damit Sie mit Freunden und Familie in Verbindung treten können. Nachdem Sie schon mal da sind, können Sie sofort genauso gut auch Dinge über Ihr Geschäft mitteilen und mit Leuten reden, die Sie mögen und wahrscheinlich mehr zuhören als der durchschnittliche „Cyber-Fremde“. Indem Sie die Erinnerung an Ihre Marke wach halten, ist es wahrscheinlicher, dass jemand diese Informationen verbreitet und an seine Freunde weiterempfiehlt.Und so weiter. Mund-zu-Mund-Werbung, meine Freunde...
- LinkedIn ist ein Muss für Geschäftsleute. Sehr zielgerichtet, wie ein persönliches Profil auf Steroiden. Es ist immer gut, sich mit alten und gegenwärtigen Kollegen zu unterhalten und zu versuchen, diese Verbindungen und Beziehungen weiter auszubauen. Man weiß nie, wann man jemanden mal brauchen wird – und umgekehrt.
Schlusswort: Halten Sie Ihre Marke oder Leistung aufrecht in allen Netzwerken, die Sie beabsichtigen. Benutzen Sie Tracking Tools für das Monitoring und die Beobachtung der Statistiken. Denken Sie immer daran: mitwirken, kommunizieren, und teilnehmen.
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